


Frühstart, Trubel und eine überraschend ruhige Heimfahrt
Der letzte Tag unserer Skifahrt ins Hochzillertal begann… sagen wir mal: sportlich. Für alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte klingelte der Wecker deutlich früher als uns lieb war. Der Grund: Frühstück gab es bereits um 06:30 Uhr. Doch bevor überhaupt an Brötchen und Kaffee zu denken war, standen noch einige organisatorische Disziplinen auf dem Programm.
Zunächst mussten die Zimmer besenrein übergeben, die Zimmerkarten abgegeben und das gesamte Reisegepäck in die Tiefgarage gebracht werden. Und das natürlich nicht nur von uns – insgesamt waren etwa 170 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Gruppen in der Unterkunft. Entsprechend herrschte am frühen Morgen ein ordentliches Gewusel auf den Fluren, in den Treppenhäusern und vor dem Aufzug. Koffer rollten, Türen klapperten und überall wurde noch einmal kontrolliert, ob auch wirklich nichts vergessen wurde.
Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück warteten wir dann gespannt auf unseren Bus. Die Ungeduld war groß – schließlich warteten zu Hause schon wichtige Anschlusstermine: Handballspiele und natürlich die European Darts Trophy, die einige unbedingt noch live verfolgen wollten.
Doch unser Bus ließ auf sich warten. Während alle anderen Gruppen bereits abgereist waren und sogar schon neue Schülergruppen ankamen, kam es uns wie eine kleine Ewigkeit vor. Schließlich rollte unser Bus dann doch noch um 08:05 Uhr vor die Unterkunft. Nachdem das Gepäck verstaut war und unser Busfahrer noch eine halbstündige Lenkpause einlegen musste, starteten wir schließlich um 08:45 Uhr in Richtung Heimat.
Im Bus fiel sofort eines auf: ungewöhnliche Ruhe. Offenbar nutzten viele die Gelegenheit, um den Schlaf der vergangenen Woche nachzuholen. So bekamen die meisten kaum mit, dass wir – abgesehen von etwas stockendem Verkehr beim Grenzübergang nach Deutschland – eigentlich sehr gut vorankamen.
Erst nach knapp vier Stunden Fahrt riss die Mittagspause viele wieder aus dem Schlaf. Der ausgewählte Rastplatz erwies sich als Volltreffer: Neben McDonald's und KFC gab es auch ein Adidas-Outlet sowie einen Werksverkauf von Lindt. So vergingen die 45 Minuten Pause wie im Flug: Einige stillten ihren Hunger, andere nutzten die Gelegenheit, um für die Daheimgebliebenen noch eine kleine Aufmerksamkeit zu besorgen.
Danach ging es weiter auf die Autobahn. Nach etwa einer weiteren Stunde legten wir noch einmal eine kurze Pause ein, bei der auch der Busfahrer wechselte. Anschließend fuhren wir dann ohne weitere Unterbrechung bis nach Duderstadt.
Mit jedem Kilometer wurde die Stimmung im Bus spürbar besser: Die Müdigkeit wich langsam, Gespräche wurden wieder lebhafter, Bundesligaspiele online verfolgt – und vor allem wuchs die Gewissheit, dass alle wichtigen Termine am Abend noch erreichbar sein würden.
Nach insgesamt neun Stunden Fahrt erreichten wir schließlich um 17:45 Uhr wohlbehalten das Eichsfeld.
Zum Abschluss möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Busfahrern bedanken, die uns sicher, entspannt und angenehm zurückgebracht haben. 👏🚌
Eine großartige Skifahrt liegt hinter uns – mit vielen Erinnerungen, tollen Erlebnissen im Schnee und einer Heimfahrt, die zwar früh begann, aber am Ende doch schneller verging, als man morgens um halb sieben gedacht hätte.