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Skifahrt-Blog

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Tag 4 auf der Piste ⛷️❄️

Manchen klingelte der Wecker heute eindeutig zu früh. Kurzerhand wurde er noch einmal weggedrückt – mit der Folge, dass zur offiziellen Frühstückszeit um 07:15 Uhr einige Lücken an den Tischen im Speiseraum zu sehen waren. Als die Langschläfer schließlich doch auftauchten, war Tempo angesagt, denn viel Zeit bis zur Abfahrt blieb nicht mehr.

Die nächste Überraschung ließ dann allerdings nicht lange auf sich warten: Im Materialraum waren erneut ein paar Skischuhe verschwunden. Für unseren betroffenen Schüler bedeutete das zunächst einmal einen ungeplanten Fußmarsch in normalem Schuhwerk bis zur Bergstation „Mountain View“. Immerhin – trotz dieser kleinen Turbulenzen schafften wir es, mit allen Aktiven den ersten Bus um 08:25 Uhr Richtung Kaltenbach zu erwischen.

Oben angekommen starteten wir – wie an jedem Skitag – mit unserem täglichen Warm-up an der Bergstation. Laut Aussage einiger Lernender sei das „überhaupt gar nicht nötig“, schließlich mache man sich dabei ja „zum Horst“. Dennoch wurde gewissenhaft gedehnt und aufgewärmt, bevor wir zum vierten Mal in unseren Lerngruppen auf die Pisten starteten.

Am Abend zuvor hatten wir Lehrkräfte uns erneut zusammengesetzt und überlegt, wie wir jedem und jeder gerecht werden können, um weiterhin eine möglichst individuelle Schulung zu ermöglichen. Das Ziel für heute: technische Fortschritte festigen und gleichzeitig neue, bisher unbekannte Abfahrten entdecken.

Neue Höhen für die Anfängerinnen

Für die Anfängerinnen stand heute ein besonderer Moment an: Gemeinsam mit Herrn Thommes ging es zum ersten Mal mit dem Sessellift hinauf auf etwa 2250 Meter Höhe. Dort wurde bis etwa 11 Uhr fleißig trainiert und das bereits Gelernte weiter gefestigt – ein großer Schritt für alle Beteiligten.

Herausforderung für die fortgeschrittenen Anfänger*innen

Die Gruppe der fortgeschrittenen Anfänger*innen erkundete währenddessen das Skigebiet von Kaltenbach Richtung Aschau. Dafür ging es auf rund 2400 Meter, unterhalb des Wetterkreuzes.

Die größte Herausforderung wartete gleich zu Beginn: Der Einstieg in eine rote Piste, deren Gefälle durchaus auch als schwarz hätte durchgehen können. Mit großer Konzentration, viel Mut und ordentlich Kraftanstrengung meisterten alle die Passage. Die Belohnung folgte direkt im Anschluss: eine Abfahrt über eine blaue Funny Slope, die für viele strahlende Gesichter sorgte.

Betreuungswechsel auf der Marendalm

Um 11 Uhr trafen sich die Gruppen bei herrlichem Wetter an der Marendalm zum Betreuungswechsel:

 • Herr Thommes übernahm die Fortgeschrittenen

 • Frau Lampe kümmerte sich um die noch etwas unsicheren Anfängerinnen

 • Herr Saul begleitete die fortgeschrittenen Anfänger, die sich mittlerweile auch vor roten Pisten und schwierigeren Schneeverhältnissen nicht mehr scheuten

Allerdings verzögerte sich der Start der letztgenannten Gruppe erneut durch eine unerwartete Überraschung: Vor der Marendalm waren die Skier und Stöcke eines Schülers verschwunden. Offenbar hatte sie jemand einfach mitgenommen.

Für den Betroffenen bedeutete das zunächst einen Marsch zu Fuß in Skischuhen zur Bergstation, wo er im Sportgeschäft wieder ausgerüstet werden konnte. Wir können ehrlich gesagt nicht fassen, wie so etwas passieren kann.

Kaiserschmarrn und müde Muskeln

Nach diesen Aufregungen tat die Mittagspause besonders gut. Viele hatten sich schon den ganzen Vormittag darauf gefreut – denn auf der Speisekarte stand Kaiserschmarrn. Gut gestärkt ging es danach für einige noch einmal auf die Piste, während andere aufgrund müder Muskeln und allgemeiner Erschöpfung lieber mit der Gondel ins Tal fuhren.

Für den restlichen Teil des Nachmittags bildeten sich neue Gruppen, die die Abfahrten unterhalb des Wimbach- und Machkopfes erkundeten und dabei noch einmal zahlreiche Pistenkilometer sammelten.

Kleine Beschwerden, große Stimmung

Natürlich macht sich der vierte intensive Skitag auch körperlich bemerkbar. Hier und da gab es kleine Wehwehchen:

 • Knieschmerzen

 • Schulter- oder Handgelenksbeschwerden

 • Druckstellen an Knöcheln und Schienbeinen

 • sowie den ein oder anderen kleinen Sonnenbrand

Doch insgesamt bleibt festzuhalten: Die Skiwelt der BbS ist weiterhin harmonisch, voller guter Laune und Vorfreude auf den 5. Skitag.

Und eines ist sicher: Auch morgen wartet wieder ein neuer Tag voller Abenteuer auf der Piste. ⛷️☀️

 
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