Kooperation „Theorie trifft Praxis“ von Eichsfeld Gymnasium und Berufsbildenden Schulen

Eichsfelder Tageblatt vom 15.05.2018

Puzzlestein für die Lebensplanung

Von Axel Artmann

Kunst-Projekt „Theorie trifft Praxis“.

Foto: r

Duderstadt. Das Eichsfeld-Gymnasium und die Berufsbildenden Schulen in Duderstadt pflegen seit langen Jahren einen intensiven Austausch. Dies wird nicht nur deutlich in der Berufsorientierung und rund um die Berufsfindungsbörse, sondern auch beim Kunst-Projekt „Theorie trifft Praxis“.

„Studien- und Berufswahl sind Kern gymnasialer Erziehung. Mit diesem Projekt pflegen wir eine lebendige Partnerschaft, die beiden Schulen im Sinne der Schülerinnen und Schüler von Nutzen ist und auch für das nächste Schuljahr in den Blick genommen wird“, betont Thomas Nebenführ, Schulleiter des Eichsfeld Gymnasiums Duderstadt.

Aus den sechs BBS-Kreativ-Angeboten: „Metall kreativ – Projekt Kerzenständer“, „Ästhetik des Körpers – Figuren aus Pappmaschee herstellen“, „Fahrzeugdesign – Konstruktion, Design und Fertigung im Fahrzeugbau“, „Holzgestaltung – Arbeit mit Holz: Laubsägefiguren, Steckspiele usw.“, „Metallgestaltung – Stahl in Form bringen“ und „Textiles Gestalten – Schöne Dinge in Stoff“ habe jeder Schüler ein Projekt selbstständig auswählen können“, berichtete BBS-Schulleiterin Sabine Freese.

„Eine rundum gelungene Sache“, beschreiben die beiden Schüler David Awuah und Leonardo Kirscht ihre Erfahrungen. Sie hätten die Produkte designed, mit den Schülern der Berufseinstiegsklasse erstes Jahr Technik hergestellt und seien „sehr stolz auf die Ergebnisse“. Lob gab es auch für Schüler, die am Projekt „Textiles Gestalten“ beteiligt waren.

 

 

BBS – Duderstadt wird Kompetenz-Zentrum für Holz

Eichsfelder Tageblatt vom 24.04.2018

Ausbildung zum Tischler läuft ab zweitem Lehrjahr an BBS Duderstadt

Duderstadt. Zu einem Kompetenz-Zentrum für Holztechnik sollen die Berufs­bildenden Schulen Duderstadt werden. Der Kreisausschuss hat einem Antrag der BBS Duderstadt und der BBS II Göttingen ent­sprochen, Auszubildende der Holztechnik in den Fachstufen ab dem Schuljahr 2018/19 ausschließlich in Duderstadt zu schulen.

Der Ausbildungsberuf Tischler wird im zweiten und dritten Ausbildungsjahr an den BBS Duderstadt konzentriert. „Für die Region ist die Entscheidung für einen Standort ein Meilenstein“, teilte ­Erste Kreisrätin Christel ­Wemheuer mit. Mit der Konzentration von Know-how und Ressourcen könne den immer spezielleren Herausforderungen in der dualen Ausbildung noch besser begegnet werden.

Auch eine potenziell höherwertige Qualifizierung im Anschluss an die berufliche Erstausbildung in Form von Fort- und Weiterbildungen könne in Duderstadt umgesetzt werden, erläuterte Sabine Freese, Schulleiterin der BBS Duderstadt. „Damit bildet das Zentrum für Holztechnik einen wichtigen Standortfaktor für ganz Südniedersachsen und das gesamte Eichsfeld.“

Investitionen bündeln

Die Konzentration der Fachstufen auf einen Beschulungsstandort erfolge im Interesse aller Beteiligten, ließ Wem­heuer weiter mitteilen, denn sie schaffe Klarheit über den Beschulungsstandort nach dem ersten Ausbildungsjahr.

Zudem werde damit das Konzept eines Kompetenz-Zentrums weiter verfolgt: An den BBS Duderstadt als künftigem Zentrum für Holztechnik werden die Ausbildung weiter professionalisiert und Investitionen gebündelt. Die Ausbildung werde auch für die digitale Zukunft gut aufgestellt, Auszubildende werden besser zu Fachkräften ausgebildet.

Das zukünftige Beschulungsmodell sei zwischen den beiden Schulen in Duderstadt und Göttingen und im Kreis der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen der Landkreise Göttingen und Northeim einvernehmlich abgestimmt worden. 2014 sei die Beschulung der Tischler im Landkreis Northeim aufgehoben worden. Dieser Beschluss sei im Rahmen des sogenannten Zukunftskonzeptes der Berufsbildenden Schulen unter Einbeziehung der Kammern erfolgt, heißt es in der Erklärung des Landkreises.

Gute Lösung gefunden

Die damalige Entscheidung, die Auszubildenden der Holztechnik auf die zwei Berufsschulstandorte Duderstadt und Göttingen zu verteilen, hat ­jedoch noch nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Für die nun gefundene Lösung einer Beschulung an einem Standort haben sich deshalb sowohl die zuständigen Innungen in Göttingen, Northeim und Osterode als auch die beiden betroffenen Schulen des Landkreises Göttingen ausgesprochen. rf

siehe auch Presse-Info vom 23.04.2018, auf der Homepage Landkreis Göttingen

 

 

Kreishandwerkerschaft Südniedersachsen kürt Sieger der Leistungswettbewerbe

Eichsfelder Tageblatt vom 20.04.2018

Ausgezeichnete Handwerker 

Von Markus Hartwig

Kreishandwerksmeister Christian Frölich (2.v.r.) hat die Sieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks ausgezeichnet. Unter ihnen auch zwei frischgebackene Jungmeister, die ihre qualifizierte Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

Foto: Hartwig

Göttingen. Es ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung der Kreishandwerkerschaft Südniedersachsen geworden, diejenigen zu ehren, die ihr Können während des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks unter Beweis gestellt hatten. Am Mittwoch hat Kreishandwerksmeister Christian Frölich die Besten unter ihnen ausgezeichnet.

Innungsbeste, dritte, zweite und erste Kammersieger sowie zweite und erste Landessieger – das sind die Kategorien, in denen sich die Gesellen in ihrem jeweiligen Gewerk nach anstrengenden Wettkämpfen wieder finden. Der Leistungswettbewerb, so die Richtlinie des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, sei eine Maßnahme der handwerklichen Berufsbildung, die letztendlich das Ansehen des Berufsstandes „Handwerker“ stärken, aber auch Werbung für das Handwerk als lohnendes Berufsziel machen soll.

Innungsbeste 2017: Jonas Dornieden (Anlagenmechaniker SHK); Moritz Maretschke (Bäcker); Felix Urban (Fleischer); Julian Demann (Fliesen-, Platten- und Mosaikleger); Florian Trebing (Tischler); Christoph Gieseler und Elias Staufenbiel (Kfz-Mechatroniker)

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BBS – Duderstadt beteiligt sich am Pilotprojekt der HAWK

Eichsfelder Tageblatt vom 18.04.2018, Forum Eichsfeld

Virtuelles Klassenzimmer im Praxistest

Von Britta Eichner-Ramm/Christoph Höland

Daniela Blanke, Referentin des Institus für Lerndienstleistungen der FH Lübeck, zeigt im PC-Pool der HAWK in Holzminden, das möglich ist.

Foto: HAWK

Wie lässt sich wohnortnahe duale Berufsausbildung durch digitale Lernszenarien sichern? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Pilotprojektes der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen.

„Ich hoffe, dass wir damit langfristig wieder mehr Menschen für betriebliche Ausbildungen begeistern können“, sagte Duderstadts BBS-Schulleiterin Sabine Freese über „Blended Learning“, das im vergangenen Jahr von den Auszubildenden zu Groß- und Einzelhandelskaufleuten an ihrer Schule getestet worden war.

Aus Freeses Sicht bietet der dezentrale Unterricht vor allem für den ländlichen Raum Chancen. Denn durch den demografischen Wandel würden Klassen immer kleiner, durch Schulzusammenlegungen verlängerten sich zugleich die Anfahrtswege zur Schule. Wenn die dank der Digitalisierung teilweise wegfielen, sei das gut für die Attraktivität – auch weil der klassische Berufsschultag in der Woche durch ein flexibleres System mit der digitalen Lernplattform ersetzt werden könnten. „Wir treffen den Nerv unserer Zeit“, sagte Freese deshalb.

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Bereit für Digitalisierung

Eichsfelder Tageblatt vom 13.03.2018

Technische und didaktische Optionen der Lehre / Tagung an der HAWK

Von Angela Brünjes

Michael Schindewolf von der Georg von Langen Schule in Holzminden. Foto: r

Holzminden. Die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) hat mit 120 Teilnehmenden die Digitalisierung in Schule und Berufsausbildung diskutiert. Am Standort Holzminden kamen Experten aus der beruflichen Bildung, Wirtschaft, Politik und den zuständigen Ministerien und Schulbehörden zwei Tage zusammen.

Ziel war, Einblicke in technische Optionen digitaler Lehre zu geben. Dabei sollten, teilte die HAWK mit, didaktische Möglichkeiten aufgezeigt werden, aber auch Anforderungen verlässlicher und dauerhafter Etablierung digitaler Lernszenarien. Und welche organisatorischen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen solche Veränderungen erfordern, war ein weiteres Thema. 

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Die BBS – Duderstadt und die BBS – Holzminden sind in dem Projekt die zwei Modellschulen, die federführend in diesem Zukunftsprojekt vorangehen.

Packendes Finale bei BBS-Volleyball-Turnier

Eichsfelder Tageblatt vom 06.03.2018

Berufsfachschule Holz siegt überraschend / 16 Mannschaften nehmen teil

Von Axel Artmann

Erfolgreiche Teilnehmer des Volleyballturniers an der BBS.  Foto: r

Duderstadt. Das Volleyballturnier der BBS Duderstadt endete am Dienstag nach Angaben der Ausrichter mit einem „überraschenden“ Sieger. Die Berufsfachschule Holz erspielte sich in einem Turnier mit 16 Mannschaften in einem packenden Finale gegen die Klasse der Berufseinstiegsklasse (BEK-T1) den Turniersieg und einen „Fit for Fair“-Ball.

Aufklärung über schlechte Arbeitsbedingungen

In der Schule könnten junge Menschen über schlechte und unfaire Arbeitsbedingungen aufgeklärt werden, sagte Anja Belz vom Entwicklungspolitischen Informationszentrum Göttingen (Epiz). Dies bleibe ein gesellschaftspolitisches Thema. Belz stellte für das Turnier zwei „fair“ hergestellte Bälle bereit.

Alle Schülerinnen und Schüler sind nach Angaben der Organisatoren mit dem Turnierverlauf sowie den „sehr fairen“ Spielen zufrieden gewesen. „Ein schöner Tag, frisch und mit viel Sonne“, habe ein Schüler den Tag kommentiert, an dem sich fast alle Klassen der BBS im sportlichen Wettkampf messen konnten. Außer den Jungenmannschaften hätten auch vier Mix-Mannschaften um eine gute Endplatzierung gespielt.

Für rundum zufriedene Turnierstimmung gesorgt

Im Endspiel unterlag die Klasse der Pflegeassistenz (PA-17) gegen die Klasse der Fachoberschule Gesundheit zwölf. Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Wirtschaft hätten mit Verpflegungsangeboten für eine „rundum zufriedene Turnierstimmung“ gesorgt, teilen die Ausrichter mit. Traditionell konnten sich am Ende des Turniers beide Siegerteams gegen ein Sportlehrerteam der BBS Duderstadt messen. art

Digitales Lernen in der Berufsausbildung

Eichsfelder Tageblatt vom 24.02.2018

HAWK-Projekt: Bei Tagung der Berufsschüler aus Duderstadt und Holzminden steht Netzwerkgedanke im Vordergrund

Von Britta Eichner-Ramm

Unterrichtssituation im sogenannten „Blended-Learning-Format“ an der BBS in Duderstadt. Foto: r

Duderstadt. Digitale Lernszenarien in der Berufsausbildung sind Thema einer Tagung, zu der am 1. und 2. März an der HAWK in Holzminden rund 100 Teilnehmer, darunter BBS-Schüler aus Duderstadt, erwartet werden. Vor allem das Bilden von Netzwerken soll im Vordergrund stehen. Das hat die HAWK mitgeteilt.

Seit Beginn des laufenden Schuljahres lernen die Projektklassen im Beruf der Groß- und Außenhandelskaufleute der BBS Duderstadt und der Georg-von- Langen-Schule in Holzminden im sogenannten Blended-Learning-Format. Entwickelt worden ist das Vorhaben nach Mitteilung der Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst (HAWK) vom Zukunftszentrum Holzminden-Höxter an der HAWK in Holzminden, den Berufsbildenden Schulen Duderstadt und Holzminden, den Industrie- und Handelskammern Hildesheim und Göttingen, der Fachhochschule Lübeck und der Stadtentwicklungsinitiative Duderstadt 2020. Ziel des Forschungs- und Entwicklungsprojektes sei es, die Attraktivität der dualen Berufsausbildung zu steigern und die wohnortnahe Beschulung zu sichern, was als „eines der wichtigsten Entwicklungspotenziale“ für die Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume angesehen wird.

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Kfz-Mechatroniker fit fürs Berufsleben

Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.  💡 

Zwölf Auszubildende aus den Kfz- Handwerksbetrieben der Innung Northeim- Einbeck- Duderstadt
nahmen bei der Freisprechungsfeier in Northeim
ihre Gesellenbriefe in Empfang.
Mit ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung in den Betrieben sowie den Berufsbildenden Schulen Duderstadt legten sie den Grundstein für ihr weiteres Berufsleben.
Die Gesellenbriefe gingen an Jonas Wagner (Fa. ASW, Westerode), Christopher Weber (Bundespolizei Duderstadt), Fabian Böning und Henry Schipkowski (Autohaus Lautenbach, Duderstadt), Sven Beyer (Fa. Aloys Otto, Mingerode), Lucas Schreiber und Dennis Schwentner (Autohaus Herschel, Rhumspringe), Thomas Krieg und Thomas Reinold (Autohaus Goldmann, Duderstadt), Florian Bode (Fa. Bodmann, Wollbrandshausen), Elias Schulz (Autohaus Abicht, Duderstadt) und Kyle Spangler (Autohaus Rolf, Göttingen).
Tobias Gütter (Autohaus Südhannover, Göttingen) legte seine Prüfung bei der Innung Göttingen ab.

In diesem Zusammenhang macht die BBS Duderstadt darauf aufmerksam,
dass noch
freie Stellen für die Berufsfachschule Fahrzeugtechnik vorhanden sind.

(Auf dem Bild links und rechts die Fachlehrer Rene Otto und Thomas Sattler)

14 neue Kfz-Gesellen

Eichsfelder Tageblatt vom 21.02.2018

Obermeister Perriello hebt Karrierewege hervor und ermahnt die Schulen

Von Markus Hartwig

Obermeister Pasquale Perriello (vorne, 2. v.r.) mit Prüfungsausschussmitgliedern und Gesellen. Foto: Hartwig

Lütgenrode. Christoph Gieseler und Bent Friebe haben die besten Prüfungsergebnisse zum Kraftfahrzeugmechatroniker abgelegt. Aus den Händen von Obermeister Pasquale Perriello und Prüfungsausschussmitgliedern haben die Auszubildenden ihre Gesellenbriefe, Fachrichtung Pkw, entgegengenommen.

„Ich freue mich über die Tage, an denen ich Auszubildenden ihre Gesellenbriefe überreichen kann“, sagte Obermeister Pasquale Perriello bei der Freisprechung von 14 Gesellen des Kraftfahrzeugmechatroniker-Gewerbes im Hotel Sachsenross. Mit Zeit, Mühe und Ausdauer hätten die Auszubildenden – jetzt mit ihren Gesellenbriefen in Händen – bewiesen, dass sie viel leisten können und eine Menge geschafft haben. Die Freisprechung sei die Anerkennung ihres Einsatzes. „Ihr Blick ist jetzt nach vorne gerichtet, und das Handwerk braucht Menschen wie Sie“, so der Obermeister weiter. Eine hohe Qualifikation sei immer gefragt und Flexibilität notwendig, sagte Perriello weiter und hob Chancen, Herausforderungen und Karrierewege im Kfz-Handwerk hervor.

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BBS Duderstadt öffnet ihre Türen

Infomationen zu Angeboten und Abschlüssen

Duderstadt. Über berufliche Bildung und den Fachoberschulabschluss an der BBS Duderstadt, Kolpingstraße 4/6, informieren Lehrer und Fachkräfte der Schule beim Tag der offenen Tür am Mittwoch, 14. Februar. Interessenten können sich an diesem Tag von 15.30 bis 18.30 Uhr über die schulischen Angebote erkundigen. Lehrkräfte aller Fachbereiche stehen Besuchern als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie informieren zum Beispiel über die schulischen Möglichkeiten – von der beruflichen Orientierung über die duale Berufsausbildung bis hin zum Fachoberschulabschluss in den Fachrichtungen Gesundheit, Technik, Wirtschaft und Verwaltung.     be